Wie bei der ersten Vorstellungen der Seite DailyLit versprochen, hier nun meine ersten Erfahrungen mit dem Angebot:

Zwei Bücher gleichzeitig in dieser Art und Weise zu lesen, hat mich deutlich überfordert. Sehr schnell habe ich dann Kant abgebrochen, habe ihn aber noch in meinem Feedreader, so daß ich als nächstes daran gehen werde.
Austens Pride and Prejudice habe ich nun gestern zu Ende gelesen, auch wenn mein Feedreader erst bei dem 83. Abschnitt von 146 ist. Zum Glück gibt es für spannende Stellen die Möglichkeit, sich den nächsten Abschnitt zu holen und – noch einfacher – auf die Seite zu gehen und dort online alles zu lesen.
Als ich während meiner Prüfungsvorbereitung weniger Zeit hatte, hatten sich ca. 10 Abschnitte in meinem Feedreader angesammelt, die ich später aber am Stück nachgeholt habe und dabei sogar einen größeren Lesegenuss hatte. Die Aufteilung der einzelnen Abschnitte empfand ich als sehr gut; ich musste kein einziges Mal in einen vorherigen Abschnitt gucken, um herauszufinden, was eigentlich passiert war (also keine Cliffhanger oder Unterbrechungen mitten im Dialog).
Den Lesegenuss empfinde ich bei belletristischen Büchern am Rechner geringer als in der gedruckten Variante; für die kleine „geistige Ablenkung“ während der Arbeit aber optimal.
Inwieweit auch sehr anspruchsvolle Bücher (Kant) auf diese Art und Weise für mich lesbar sind, werde ich noch feststellen. Sollte mich dieser aber überfordern, gibt es noch viele weitere Romane, die ihren Weg in meinen Feedreader finden werden.