Tja, der erste Eintrag in meinem ersten Blog… Gar nicht so einfach —- am besten ich fang einfach mittendrin an:

Heute habe ich einen sehr interessanten Vortrag von Dietmar Hübner zu seiner Diss. „Entscheidung und Geschichte“ gehört und mich mal wieder darüber gewundert, wie unterschiedlich „Geschichtsphilosophie“ (was auch immer man jeweils darunter versteht) von Philosophen und Historikern betrieben wird.
Obwohl beide der Frage nachgehen, was Geschichte ist und wie man sie betreiben sollte, scheint man nicht in den Dialog zu kommen. Es gibt auch nur wenige Autoren, auf die sich beide Disziplinen gleichermaßen beziehen: Hegel und Nietzsche. Die meisten Historiker kennen Arthur Danto nicht, dessen „Analytische Philosophie der Geschichte“ ich sehr aufschlussreich fand und viele Philosophen beachten die Werke von Ranke nicht, die so wichtig für die Historiker sind. Oder ist das nur hier so? Gibt es erfolgreiche Ansätze, die Philosophie und Geschichtswissenschaft in sich vereinen? Oder gibt es auch Gründe, grade die Unterschiedlichkeit der Sichtweisen zu betonen?