Irgendwann während des Hauptstudiums regte sich der Verdacht, dass wir im Studium nicht alles lernen, was wir für den erfolgreichen Abschluss des Studiums brauchen - geschweige denn, dass wir auf die wissenschaftliche Arbeit vorbereitet werden. Damit meine ich gar nicht das Fachliche, sondern alles drumherum. Weiterlesen »
Im Kampf gegen meinen Goliath “Magisterarbeit” hat heute der größere gewonnen, nicht der gewitztere. Ich vermute mal, das Gefühl, dass die vor einem liegende Arbeit immer größer wird, sich immer neue Probleme auftun, man noch mehr lesen muss und eine vernünftige Darstellung der eigenen Arbeit immer unwahrscheinlicher scheint, kennt jeder, der schon mal einen umfangreichen Text in einer bestimmten Zeit zu Papier bringen musste? Weiterlesen »
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Mit Erschrecken musste ich heute feststellen, dass ich seit gut einem Monat nichts mehr im Blog geschrieben habe. Leider kann ich dafür keinen Urlaub als Entschuldigung anführen - wäre aber auch mal schön - sondern eher das völlige Abtauchen in die Magisterarbeit. Weiterlesen »
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Und noch ein unklares Wort aus dem Bereich meiner Magisterarbeit: “Gelehrtenrepublik”. Was ist das eigentlich? In der Geschichtsschreibung der Frühen Neuzeit ähnelt es häufig dem heutigen Schlagwort der “Wissensgesellschaft”, von der auch keiner so recht weiß, wer und was damit bezeichnet wird bzw. welche Realität damit bezeichnet wird oder ob es nicht doch auch etwas Ideelles hat. (Zum Glück) sind das Fragen für die Soziologen; ich empfinde es als schwierig genug, mich mit der Gelehrtenrepublik auseinanderzusetzen, die seit ca. 150-200 Jahren beendet ist und aus der Distanz betrachtet werden kann. Möchte nicht mitten in der Sache stecken, die ich versuche zu benennen (muss ich als Historiker zum Glück auch nicht
)
Doch nun zum Thema: Weiterlesen »
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So macht es doch Spass, Wirtschaft erklärt zu bekommen: Was passiert mit der freien Ressource “Schlumpf” und welche Rechte hat Gargamel, Schlümpfe zu Gold verarbeiten zu wollen?
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Eines der umstrittesten Probleme bei meiner Magisterarbeit steckt direkt im Titel: “Gelehrte auf dem Wiener Kongress”. Leider gibt es keine eindeutige Definition von Gelehrten, was u.a. auch in der Geschichte, der mit diesem Begriff bezeichneten Personen, liegt. Um dem mal etwas näher zu kommen, habe ich mich in der Enzyklopädie der Neuzeit umgeschaut, ergänzt um mein eigenes Wissen aus mehreren Semestern Beschäftigung rund um dieses Thema herum: Weiterlesen »
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Aus dem Abstand von 200 Jahren kann ich sagen, dass ich heute sehr dankbar für die Protokolle der überaus fleissigen Wiener Geheimpolizei bin. Zugegebenermassen war es für die bespitzelten Souveräne, Diplomaten und andere Kongressteilnehmer weniger lustig, vor allem auch, wenn ihre Korrespondenz abgefangen wurde.
Die Akten, die in Auswahl bei August Fournier “Die Geheimpolizei auf dem Wiener Kongress” abgedruckt sind, lesen sich wie ein etwas altmodischer Agentenroman; oder wie ein sehr altmodisches Klatsch- und Tratschblatt.
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trifft zumindest jedesmal auf Neue auf meine Arbeit zu. Dabei leide ich weder unter Schreibblockaden, noch darunter, nicht sinnvoll planen zu können. Keine Ahnung, was es ist, was mich immer vom ersten Eintauchen in eine Arbeit abhält und mich wertvolle Zeit kostet.
Vielleicht, weil ich am Anfang immer erst Kontext lese, was nicht so spannend ist, aber notwendig? Zudem ergibt sich meine Arbeitsweise bei jeder Arbeit neu und ich bin noch in der Experimentierphase, wie die Arbeit geschrieben werden will? - Bei der Magisterarbeit habe ich etwas Angst, zu weit vom Weg abzukommen, da mich das Thema und eine Menge drumherum brennend interessieren, auch wenn ich genau weiß, dass das alles gar nicht in die Magisterarbeit herein kann.
Wie geht Ihr mit dem Anfang eines Projekts um? Stürzt Ihr Euch voller Begeisterung und Forscherdrang hinein und kürzt dann am Ende? Verzichtet Ihr auf Kontext-Wissen und geht sofort zum Kern? Oder leidet Ihr auch unter “Forschungs-Blockaden”?
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Seit einiger Zeit benutze und teste ich nun scholarz.net, und hier nun mein Eindruck: Mit jeglichen Unterstützungen der Wissenschaftskommunikation rennt man bei mir offene Türen ein, insofern passt das Konzept einer speziellen Wissenschafts-Community hervorragend in mein Ideal von Wissenschaft. Neben dem Social Network bringt Scholarz.net Arbeitserleichterung durch Social Knowledge - eine Art Wiki - und Knowledge Management. Mit diesen drei Säulen lässt sich eine Menge anfangen. Weiterlesen »
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Vor einigen Monaten ist mir das Buch von Robert Marks über die Ursprünge der modernen Welt in die Hände gefallen, wie ich bereits hier berichtete. Nun endlich - nach langer Unterbrechung - habe ich das Buch ganz gelesen und kann davon berichten: Weiterlesen »
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