Langsam erreicht es auch mein Bewußtsein, daß ich nun wirklich mein (Magister-)Studium abgeschlossen habe. Ich bin nun Historikerin. Rein praktisch bedeutet das, daß ich – neben meiner Arbeit in einem Projekt an der Uni – mich nun erneut auf Themensuche begebe und das nächste Projekt – die Promotion – ansteht. Abgesehen von einer zeitlichen Eingrenzung auf die Frühe Neuzeit bin ich mit meiner Suche aber noch nicht sehr weit – erstmal erweitere ich mal wieder mein Fakten- und Methodenwissen. Den Rest des Beitrags lesen »
Überraschende Erkenntnis
Verfasst von Zwerg am Mai 22, 2009
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Erfahrungen mit DayliLit
Verfasst von Zwerg am April 18, 2009
Wie bei der ersten Vorstellungen der Seite DailyLit versprochen, hier nun meine ersten Erfahrungen mit dem Angebot:
Zwei Bücher gleichzeitig in dieser Art und Weise zu lesen, hat mich deutlich überfordert. Sehr schnell habe ich dann Kant abgebrochen, habe ihn aber noch in meinem Feedreader, so daß ich als nächstes daran gehen werde.
Austens Pride and Prejudice habe ich nun gestern zu Ende gelesen, auch wenn mein Feedreader erst bei dem 83. Abschnitt von 146 ist. Zum Glück gibt es für spannende Stellen die Möglichkeit, sich den nächsten Abschnitt zu holen und – noch einfacher – auf die Seite zu gehen und dort online alles zu lesen.
Als ich während meiner Prüfungsvorbereitung weniger Zeit hatte, hatten sich ca. 10 Abschnitte in meinem Feedreader angesammelt, die ich später aber am Stück nachgeholt habe und dabei sogar einen größeren Lesegenuss hatte. Die Aufteilung der einzelnen Abschnitte empfand ich als sehr gut; ich musste kein einziges Mal in einen vorherigen Abschnitt gucken, um herauszufinden, was eigentlich passiert war (also keine Cliffhanger oder Unterbrechungen mitten im Dialog).
Den Lesegenuss empfinde ich bei belletristischen Büchern am Rechner geringer als in der gedruckten Variante; für die kleine „geistige Ablenkung“ während der Arbeit aber optimal.
Inwieweit auch sehr anspruchsvolle Bücher (Kant) auf diese Art und Weise für mich lesbar sind, werde ich noch feststellen. Sollte mich dieser aber überfordern, gibt es noch viele weitere Romane, die ihren Weg in meinen Feedreader finden werden.
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Buchempfehlung
Verfasst von Zwerg am April 12, 2009
Wie der aufmerksame Leser weiß, beschäftige ich mich – neben der Kulturgeschichte – immer wieder gern mit Globalgeschichte bzw. globalgeschichtlichen Ansätzen. Und erneut muss ich ein Buch mit einem solchen Ansatz, welches sogar noch mehr einen weltgeschichtlicher Ansatz hat, empfehlen. Diesmal ein etwas älterer Band von dem Althistoriker Alexander Demandt „Sternstunden der Geschichte“ von 2000. Den Rest des Beitrags lesen »
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Eine wahre Herausforderung
Verfasst von Zwerg am April 3, 2009
… ist das Entspannen nach der Prüfung. Eigentlich ist jetzt, nach Abschluß meines Studiums und bevor ich wirklich in die Promotion starte, nicht nur die perfekte Zeit, mal zu entspannen – es ist eigentlich auch bitter nötig.
Auch meine neue halbe Stelle an der Uni sollte mich den Rest der Zeit nicht davon abhalten, aber irgendwie sitze ich trotzdem wie immer in der Bibliothek; ignoriere das schöne Wetter und kann irgendwie das Gefühl nicht abschütteln, arbeiten zu müssen, keine Luft holen zu können. Offensichtlich sollte ich nun mal anfangen, meine Entspannung zu planen
Vielleicht jeden Tag 100 Seiten Pflicht-Belletristik lesen ;
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Wichtiges Anliegen
Verfasst von Zwerg am März 20, 2009
Ein für mich wichtiges Anliegen ist die Kommunikation zwischen Wissenschaft und interessierten Laien, die allzu häufig an der Sprache scheitert. Statt hier selbst viele Worte darüber zu verlieren, möchte ich auf einen Artikel bei homo sociologicus verweisen.
Auch ich werde mir in nächster Zeit einige Gedanken zum Blog machen, u.a. meine Anonymität endlich ablegen, und mich wieder verstärkt der Wiedergabe von historischen Inhalten widmen. Und hiermit fordere ich meine Leser zur Beschwerde auf, sollte ich ebenfalls – jetzt oder später – unverständlich werden!
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Nach der Magisterarbeit…
Verfasst von Zwerg am Januar 18, 2009
… ist vor der Prüfung.
Erneut muß ich für eine mündliche Prüfung lernen, was für den Blog bedeutet, daß bald neuer, inhaltlicher Lesestoff kommt. Den Rest des Beitrags lesen »
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Überarbeiten II
Verfasst von Zwerg am Januar 14, 2009
Wie versprochen ein Artikel über meine Erfahrungen mit dem Prozess des Überarbeitens:
Für mich gliedert sich die Überarbeitung in vier Schritte: während der Arbeit überarbeite ich stetig bereits Geschriebenes; nach etwa 3/4 der Zeit und dem vollständigen ersten Text (erste Rohfassung) überarbeite ich das erstemal ganz und blick von der Arbeit auch mal auf den Gesamtkontext – auch ein guter Moment für Korrekturleser; als drittes folgt kurz vor Abgabe eine Gesamtüberarbeitung hinsichtlich Sprache, Orthographie, fehlender Inhalt (z.B. Belege) und Argumentation und ganz zum Schluß der kritischste Teil: Formation. Den Rest des Beitrags lesen »
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Vollbracht
Verfasst von Zwerg am Januar 13, 2009
Seit Montag ist die Arbeit aus meinen Händen! Es ist endlich vollbracht!
Nun ist es Zeit, sich kurz mal anderen Dingen zuzuwenden: z.B. der Seite DailyLit, die ebooks anbietet, diese jedoch nicht im ganzen verschickt, sondern in täglichen (veränderlich) Happen. Ähnlich wie der Zeitungs-Fortsetzungsroman – außer nun die „Privat-Zustellung“ in den eigenen RSS-Feed oder MailAccount. Zudem kann man an besonders spannenden Stellen sich auch die nächste Fortsetzung direkt holen und muß nicht bis zum nächsten Tag oder, in Falle einer Sonntagszeitung, bis zur nächsten Woche warten. Den Rest des Beitrags lesen »
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Überarbeitung I
Verfasst von Zwerg am Januar 2, 2009
Lange, viel zu lange war es ruhig. Wie so üblich, lag das am Stress – in diesem Fall mit der Fertigstellung der Arbeit.
Die „Gelehrten Begegnungen auf dem Wiener Kongreß“ nähern sich ihrem Ende und es gäbe noch so viel zu schreiben, doch nur sowenig Zeit. Wie vielen anderen fällt es auch mir schwer, sich von einer Arbeit zu trennen und irgendwann zu sagen, daß jetzt genug aufgeschrieben worden ist und es ans Überarbeiten geht.
Ja, das Überarbeiten - eine der wichtigsten Aufgaben beim Schreiben und für mich persönlich die Unangenehmste. Im Laufe der Arbeit sind viele kleine Baustellen entstanden (hier fehlt noch ein Beleg, da wollte ich noch mal näher hinschauen und an dritter Stelle muss ich endlich mal herausfinden, welcher der drei Müllers nun in jenem speziellen Fall gemeint ist…), jetzt müssen sie endgültig mal in Angriff genommen werden.
Auch sprachlich muss aus den vielen einzelnen Gedanken eine lesbare, verständliche Einheit werden – gar nicht so einfach. Zudem habe ich auch festgestellt, daß man die Textblindheit bei so einem großen Projekt nicht wirklich verliert. Selbst nachdem ich über 4 Monate nicht in ein bestimmtes Kapitel hereingeschaut hatte, kam es mir jetzt beim Wiederlesen noch ganz vertraut vor.
Ganz fertig bin ich noch nicht mit dem Überarbeiten; nur ein kleiner gedanklicher Ausflug (ins Bloggen) war mal nötig. Jetzt am Wochenende kommt die heikelste Arbeit: die Formatierung. Wohl jeder hat schon von den heimtückischen Attacken der Schreibprogramme gehört, wenn es um diese geht. Auch beliebt sind immer wieder die Geschichten vom abstürzenden Rechner und verschwundenen Dateien. Ich habe zwar auch externe Back-Ups – ich bin trotzdem vorsichtig.
Ein zweiter Beitrag zu dem konkreten Vorgang des Überarbeitens steht noch aus – wie sieht das denn bei Euch aus? Welche Tricks habt Ihr, um das Beste aus Eurer Arbeit herauszuholen und was funktioniert nun ganz und gar nicht?
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Die Wichtigkeit des Nicht-Vorhandenen
Verfasst von Zwerg am November 15, 2008
Frustrierend, aber ebenso wichtig wie das Feststellen von der Existenz gelehrter Begegnungen ist das Feststellen von dem Nicht-Treffen Gelehrter an bestimmten Orten. Oder, einfacher ausgedückt: ich habe nochmal zwei Tage damit zugebracht, um im Endeffekt herauszufinden, dass sich Gelehrte in Wien nicht/ bzw. nur sehr selten an den typischen wissenschaftlichen Orten getroffen haben. Den Rest des Beitrags lesen »
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