Verfasst von Zwerg am Juli 9, 2009
… und es scheint so, als würde aus dem Baby (mit verlängerter Austragungszeit, von ca. 3-4 Jahren) ein vergleichendes Werk zum Thema Herrschaftsende werden.
Ganz besonders interessieren mich Herrschaftsenden in der Frühen Neuzeit, die eben nicht auf die übliche Weise stattfanden, sondern bei denen durch Absetzung, Vertreibung, Entmündigung, Ermordung o.ä. Untertanen bzw. Nachbarländer die Herrscher loswurden. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Zwerg am Juni 30, 2009
Nachdem ich nicht nur flexible Arbeitszeiten habe, sondern auch üblicherweise arbeiten kann, wo ich will (die Ergebnisse schicke ich auch dann per Email, wenn mein Chef drei Räume entfernt sitzt), konnte ich heute einen Teil meiner Arbeit im Schwimmbad erledigen… Manchmal sind die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft gar nicht so schlecht, wie man meinen könnte
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Verfasst von Zwerg am Juni 23, 2009
Für meine Prüfung hatte ich mir die Mühe gemacht, die wichtigsten Ereignisse in den Internationalen Beziehungen im 18. Jahrhundert (eurozentrisch) und die Konzepte der Außenpolitik der großen Mächte zusammenzustellen. Größtenteils auf der Basis des „Handbuchs der Geschichte der Internationalen Beziehungen. Band 4. Balance of Power und Pentarchie“ von Heinz Duchhardt und ergänzt um Informationen der sehr zu empfehlende Seite Einführung in die Frühe Neuzeit – Rahmenbedingungen internationaler Politik der Universität Münster. Diese Zusammenstellung möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten: Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Zwerg am Juni 19, 2009
Bis heute wurde dieser Blog anonym geführt, doch damit ist es nun vorbei. Es wurde Zeit, mich endlich mal vorzustellen.
Ändern wird sich jedoch dadurch wenig. Entscheidender sind die Änderungen an anderer Stelle in meinem Leben: der Abschluss meines Studiums und der Beginn der Promotionsphase. Verbunden mit dem Promotionsbeginn und dem Gefühl, ich kann mich jetzt zu Recht Wissenschaftler nennen, ist auch die Frage, wie man sich so als Wissensarbeiter ohne einen großen äußeren Druck arrangiert.
Ich habe keinen Abgabetermin für meine Dissertation, meine Stelle als Projektmitarbeiterin ist nicht an Anwesenheit gekoppelt (wenn ich will, kann ich nachts arbeiten und werde es jenseits der 30°C Grenze wohl auch tun) und auch andere Aufgaben, die auf mich noch warten könnten, sind eher auf freiwilliger Basis. Insofern werden ich meine Promotionsphase auch damit verbringen, mich an diese Arbeits- und Lebensweise zu gewöhnen und meinen inneren Schweinehund zu trainieren, ab und zu auch mal auf mich zu hören 
Der Blog soll mich weiterhin begleiten, es macht Spass hier zu schreiben und auch wenn die Regelmäßigkeit, mit der ich dazu komme, in letzter Zeit noch stärker zu wünschen übrig lässt als üblich, hoffe ich, Euch ab und zu Interessantes oder Anregendes erzählen zu können.
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Verfasst von Zwerg am Mai 22, 2009
Langsam erreicht es auch mein Bewußtsein, daß ich nun wirklich mein (Magister-)Studium abgeschlossen habe. Ich bin nun Historikerin. Rein praktisch bedeutet das, daß ich – neben meiner Arbeit in einem Projekt an der Uni – mich nun erneut auf Themensuche begebe und das nächste Projekt – die Promotion – ansteht. Abgesehen von einer zeitlichen Eingrenzung auf die Frühe Neuzeit bin ich mit meiner Suche aber noch nicht sehr weit – erstmal erweitere ich mal wieder mein Fakten- und Methodenwissen. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Zwerg am April 18, 2009
Wie bei der ersten Vorstellungen der Seite DailyLit versprochen, hier nun meine ersten Erfahrungen mit dem Angebot:
Zwei Bücher gleichzeitig in dieser Art und Weise zu lesen, hat mich deutlich überfordert. Sehr schnell habe ich dann Kant abgebrochen, habe ihn aber noch in meinem Feedreader, so daß ich als nächstes daran gehen werde.
Austens Pride and Prejudice habe ich nun gestern zu Ende gelesen, auch wenn mein Feedreader erst bei dem 83. Abschnitt von 146 ist. Zum Glück gibt es für spannende Stellen die Möglichkeit, sich den nächsten Abschnitt zu holen und – noch einfacher – auf die Seite zu gehen und dort online alles zu lesen.
Als ich während meiner Prüfungsvorbereitung weniger Zeit hatte, hatten sich ca. 10 Abschnitte in meinem Feedreader angesammelt, die ich später aber am Stück nachgeholt habe und dabei sogar einen größeren Lesegenuss hatte. Die Aufteilung der einzelnen Abschnitte empfand ich als sehr gut; ich musste kein einziges Mal in einen vorherigen Abschnitt gucken, um herauszufinden, was eigentlich passiert war (also keine Cliffhanger oder Unterbrechungen mitten im Dialog).
Den Lesegenuss empfinde ich bei belletristischen Büchern am Rechner geringer als in der gedruckten Variante; für die kleine „geistige Ablenkung“ während der Arbeit aber optimal.
Inwieweit auch sehr anspruchsvolle Bücher (Kant) auf diese Art und Weise für mich lesbar sind, werde ich noch feststellen. Sollte mich dieser aber überfordern, gibt es noch viele weitere Romane, die ihren Weg in meinen Feedreader finden werden.
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Verfasst von Zwerg am April 12, 2009
Wie der aufmerksame Leser weiß, beschäftige ich mich – neben der Kulturgeschichte – immer wieder gern mit Globalgeschichte bzw. globalgeschichtlichen Ansätzen. Und erneut muss ich ein Buch mit einem solchen Ansatz, welches sogar noch mehr einen weltgeschichtlicher Ansatz hat, empfehlen. Diesmal ein etwas älterer Band von dem Althistoriker Alexander Demandt „Sternstunden der Geschichte“ von 2000. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Zwerg am April 3, 2009
… ist das Entspannen nach der Prüfung. Eigentlich ist jetzt, nach Abschluß meines Studiums und bevor ich wirklich in die Promotion starte, nicht nur die perfekte Zeit, mal zu entspannen – es ist eigentlich auch bitter nötig.
Auch meine neue halbe Stelle an der Uni sollte mich den Rest der Zeit nicht davon abhalten, aber irgendwie sitze ich trotzdem wie immer in der Bibliothek; ignoriere das schöne Wetter und kann irgendwie das Gefühl nicht abschütteln, arbeiten zu müssen, keine Luft holen zu können. Offensichtlich sollte ich nun mal anfangen, meine Entspannung zu planen
Vielleicht jeden Tag 100 Seiten Pflicht-Belletristik lesen ;
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Verfasst von Zwerg am März 20, 2009
Ein für mich wichtiges Anliegen ist die Kommunikation zwischen Wissenschaft und interessierten Laien, die allzu häufig an der Sprache scheitert. Statt hier selbst viele Worte darüber zu verlieren, möchte ich auf einen Artikel bei homo sociologicus verweisen.
Auch ich werde mir in nächster Zeit einige Gedanken zum Blog machen, u.a. meine Anonymität endlich ablegen, und mich wieder verstärkt der Wiedergabe von historischen Inhalten widmen. Und hiermit fordere ich meine Leser zur Beschwerde auf, sollte ich ebenfalls – jetzt oder später – unverständlich werden!
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Verfasst von Zwerg am Januar 18, 2009
… ist vor der Prüfung.
Erneut muß ich für eine mündliche Prüfung lernen, was für den Blog bedeutet, daß bald neuer, inhaltlicher Lesestoff kommt. Den Rest des Beitrags lesen »
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